
Smoking
Früher als “der kleine Gesellschaftsanzug” bekannt, ist er heute nur noch selten gefragt. Wer allerdings regelmäßig Einladungen mit der Aufforderung “Smoking” erhält, tut gut daran, sich einen anzuschaffen. Die Investition lohnt sich, ein guter Smoking hält garantiert lange und kommt nicht aus der Mode. Ein echter Smoking besteht aus einem Jackett mit Seidenrevers, einer passenden Hose mit Seidengalons, einer Weste und einem Kummerbund, einem weißen Hemd und einer Fliege. Alle Teile können variiert werden, eventuell kann das eine oder andere ausgeschlossen werden.
Farbwahl
Strenggenommen ist die Abendgarderobe entweder weiß oder schwarz. Seit allerdings der Herzog von Windsor den mitternachtsblauen Smoking salonfähig gemacht hat, sind diskrete Farben bei den Oberteilen erlaubt. Ein helleres oder gemustertes Hemd zum Smoking ist eine mittlerweile genehmigte Variante. Die ganz flexiblen Smokingjacketts sind heutzutage aus leichter Wolle. Seiden- oder Samtjacketts sind allerdings schicker und etwas unkonventioneller.
In den USA nennt man den Smoking oft “Tuxedo”, nach dem Platz, wo er das erste Mal getragen wurde. Die korrekte Bezeichnung ist “Dinner jacket” oder “Dinner coat”.
Hosen
Die Smokinghose ist meistens aus demselben Material gefertigt wie das Jackett, mit einfachen Seidengalons (die Frackhose hat doppelte), die zu den Revers passen. Sowohl die Frack- als auch die Smokinghose haben einen hohen Hosenbund, der von der Weste oder dem Kummerbund überdeckt wird.
Man kann auch weiße Flanellhosen zu der schwarzen Jacke tragen. In wärmeren Ländern gehört ein weißer Smoking zum guten Ton.
“Im Smoking sehen alle besser aus.”
George Hamilton
