Kleiner Windsor
Four in Hand
Windsor
Schlips
Farben und Muster
Früher konnte man die Schul- oder die Klubzugehörigkeit eines Mannes am Schlips erkennen. Heutzutage eignet sich der Schlips statt dessen hervorragend dazu, die Kleidung zu variieren und den Anzug farblich aufzufrischen. Keine Angst vor starken Farben oder Mustermix - beides gibt Ihrer Kleidung eine persönliche Note. Wenn Sie eine Farbnuance des Anzugstoffes im Schlips wieder aufnehmen, kann das den ganzen Anzug farblich aufwerten.
Material
Am wichtigsten ist die Abstimmung auf Anzugstoff und Hemdmaterial bei der Schlipsauswahl. Eine grobe Struktur sollte von allen drei Teilen aufgenommen werden. Ein Wollschlips passt zum Beispiel zu einem Flanellhemd und einem Tweedsakko. Ein gemusterter Satinschlips passt eher zum Anzug aus feinem Wolltuch.
Der diagonal gestreifte Schlips ist einer der meistverkauften Schlipse, die Streifenführung macht den Träger nämlich optisch schmaler. Alte Schneiderregel: Die Streifen sollten in die Richtung zeigen, in der das Jackett geknöpft wird, also von rechts oben nach links unten. Schlipsstoff wird quer zum Fadenlauf geschnitten, damit der Schlips weich fällt und trotz permanenter Verknotung nicht knittert oder Falten wirft. Alle diese Eigenschaften hat auch ein gestrickter oder gewirkter Schlips, obwohl letzterer eher ungewöhnlich ist.
Schlipsknoten
Früher gab es hundert verschiedene Arten, eine Krawatte zu binden, heute reicht es, zwei bis drei Knoten im Repertoire zu haben, um verschiedene Hemdkragen zu meistern. Ganz gleich welcher Art, so soll der Knoten für eine Falte in der Mitte des Schlipses sorgen, der dem Arrangement Volumen und Fall gibt. Der korrekt gebundene Schlips hat zwei ungefähr gleich lange Enden, die bis zum Hosenbund reichen. Der gebräuchlichste Knoten und außerdem der einfachste ist der sogenannte "Four in hand", der einen schmalen Knoten ergibt und zu Hemdkragen mit schmalen Spitzen passt. Der Windsor-Knoten oder die Variante "Half Windsor" ergibt einen dickeren Knoten, der zu Cutaway-Kragen passt. Der Knoten soll generell an den Abstand zwischen den Kragenenden angepasst werden. Die Bezeichnung "Four in hand" stammt aus der Zeit der Pferdedroschke, in der der Kutscher seinen Schlips auf diese Weise am Herumflattern hinderte.
Der Windsor-Knoten hat seinen Namen natürlich vom Herzog von Windsor, obwohl dieser den Knoten nicht erfunden haben wollte.
"Ein sauberer Schlips zieht Suppe magisch an."
Diners Dilemman
